News

19.06.2017 17:41

Combat Team siegt beim 3. Thüringenpokal

Am Samstag, den 17. Juni, fand in Erfurt der 3. Thüringenpokal im Allkampf Gi / No-Gi statt. Damit ging ein erfolgreicher Tag für das Combat Team der Sportvereinigung Polizei Hamburg zu Ende. Ein 1. Platz für Henning, ein 3. Platz für Hauke und Habib bei seinem Debüt-Turnier mit zwei Siegen und zwei verlorenen Kämpfen.

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17.06.2017 22:21

85 Jahre, 30 Klimmzüge und ein fröhliches Geburtstagsfest

Am 16. Juni 2017 feierte das Budocentrum Ekki Krönke. „Fang nie an, aufzuhören“ – dieses Zitat stammt von dem römischen Dichter Horaz. Ohne respektlos zu sein, könnte es aber auch von Ekkehard Krönke stammen. Ekki, wie ihn in der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP) alle nennen, hat sein Leben lang Sport getrieben. Das Rentenalter war für ihn kein Grund, damit aufzuhören. Im Gegenteil: mit 64 Jahren entdeckte er Ju-Jutsu für sich, als er 71 Jahre alt war, legte er die Prüfung zum Schwarzen Gürtel erfolgreich ab. Am Freitag feierten die Mitglieder des Budocentrums mit ihm seinen 85. Geburtstag.

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Ju-Jutsu - Geschichte

1906 war es Erich Rahn, der in Berlin die erste Jiu-Jitsu-Schule gründete und sich damit das historische Verdienst erwarb, die edle Kunst der japanischen Selbstverteidigung in Deutschland etabliert zu haben. Seine Schule besteht noch heute in Berlin.

1922 folgten u.a. die bekannten Altmeister Alfred Rhode in Frankfurt/Main und Otto Schmelzeisen in Wiesbaden mit Vereinsgründungen. Sie waren die deutschen Pioniere des Jiu-Jitsu und Judo.

Angefangen hat es nach der Jahrhundertwende (19. auf 20. Jahrhundert) in Europa - insbesondere durch Matrosen eingefürht - mit dem Jiu-Jitsu, der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand sozusagen ein "europäisches Jiu-Jitsu", eine Art Verteidigung, bei der wenig vom "nachgebenden" oder "ausweichenden" Prinzip zu erkennen war. Enthaltene Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt und spezialisiert, wobei jede dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben sind, die Vollkommenheit daher in der Zusammenfassung zu einem System liegt. Die Angriffe sind raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. So galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, leicht erlernbar und einprägsam und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.

Im Ju-Jutsu sind die Erkenntnisse der vorgenannten Budo-Disziplinen, aber auch neue unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammen geschlossen.

Das "Europäische Jiu-Jitsu" war als nicht mehr zeitgemäß anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata" des Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch und Werner Heim gelungen, so dass im Jahre 1969 das Ju-Jutsu offiziell eingeführt wurde.

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