News

20.09.2017 14:32

SVP Hamburg beim Finkenwerder Inselcup

Am Samstag, 16.09.17, fand wieder der traditionelle Inselcup im Jujutsu-Fighting in Finkenwerder statt. Die Budoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg trat mit 1 Kämpferin und 7 Kämpfern an den Start. Levin hat den Tag souverän gecoacht und mit den Ergebnissen kann man sehr zufrieden sein. Tolle Leistung von allen und ein guter Start für die Saison 2018 ist gemacht.

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14.09.2017 16:50

Neue Kurse für BJJ und Yoga in der SVP Hamburg

Ab sofort können Jugendliche ab 10 Jahren donnerstags von 16.00 bis 17.30 Uhr BJJ und Ne-Waza im Dojo 2 trainieren. Das Trainerduo Jannina und Jacob freut sich auf die Nachwuchsausbildung in der Sportvereinigung Polizei Hamburg.
Außerdem findet ab dem 09.10.2017 immer montags ein zusätzlicher Yoga-Kurs von 18.00 bis 19.00 Uhr im Dojo 4 statt. Unsere neue Yoga Trainerin Kamala Sharma freut sich auf rege Teilnahme.

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Ju-Jutsu - Geschichte

1906 war es Erich Rahn, der in Berlin die erste Jiu-Jitsu-Schule gründete und sich damit das historische Verdienst erwarb, die edle Kunst der japanischen Selbstverteidigung in Deutschland etabliert zu haben. Seine Schule besteht noch heute in Berlin.

1922 folgten u.a. die bekannten Altmeister Alfred Rhode in Frankfurt/Main und Otto Schmelzeisen in Wiesbaden mit Vereinsgründungen. Sie waren die deutschen Pioniere des Jiu-Jitsu und Judo.

Angefangen hat es nach der Jahrhundertwende (19. auf 20. Jahrhundert) in Europa - insbesondere durch Matrosen eingefürht - mit dem Jiu-Jitsu, der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand sozusagen ein "europäisches Jiu-Jitsu", eine Art Verteidigung, bei der wenig vom "nachgebenden" oder "ausweichenden" Prinzip zu erkennen war. Enthaltene Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt und spezialisiert, wobei jede dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben sind, die Vollkommenheit daher in der Zusammenfassung zu einem System liegt. Die Angriffe sind raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. So galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, leicht erlernbar und einprägsam und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.

Im Ju-Jutsu sind die Erkenntnisse der vorgenannten Budo-Disziplinen, aber auch neue unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammen geschlossen.

Das "Europäische Jiu-Jitsu" war als nicht mehr zeitgemäß anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata" des Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch und Werner Heim gelungen, so dass im Jahre 1969 das Ju-Jutsu offiziell eingeführt wurde.

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