News

18.06.2018 19:09

50 jähriges Giron Arnis Escrima Jubiläum im Budocentrum Hamburg

„Überforderung gewünscht“, war die Begrüßungsansage der Giron Guros Frank Büchner und Hanjo Bergmann. 2018 feiert der Giron Arnis Escrima Stil sein 50-jähriges Jubiläum. Die beiden Trainer der Sportvereinigung Polizei Hamburg luden daher am 16.06.2018 zum Jubiläumsseminar ins Budocentrum Hamburg ein.

Weiterlesen …

17.06.2018 10:54

Levin Hellstern ist Deutscher Meister im Ju-Jutsu 2018

Am Samstag, 16.06.2018 fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften der Damen, Herren und Junioren im Ju-Jutsu Fighting und Duo in Bernau bei Berlin statt. Vizeweltmeister Levin Hellstern (19) von der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP) erkämpfte sich souverän den Titel Deutscher Meister im Ju-Jutsu Fighting in der Gewichtsklasse U21 / -94 kg.

Weiterlesen …

Ju-Jutsu - Geschichte

1906 war es Erich Rahn, der in Berlin die erste Jiu-Jitsu-Schule gründete und sich damit das historische Verdienst erwarb, die edle Kunst der japanischen Selbstverteidigung in Deutschland etabliert zu haben. Seine Schule besteht noch heute in Berlin.

1922 folgten u.a. die bekannten Altmeister Alfred Rhode in Frankfurt/Main und Otto Schmelzeisen in Wiesbaden mit Vereinsgründungen. Sie waren die deutschen Pioniere des Jiu-Jitsu und Judo.

Angefangen hat es nach der Jahrhundertwende (19. auf 20. Jahrhundert) in Europa - insbesondere durch Matrosen eingefürht - mit dem Jiu-Jitsu, der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand sozusagen ein "europäisches Jiu-Jitsu", eine Art Verteidigung, bei der wenig vom "nachgebenden" oder "ausweichenden" Prinzip zu erkennen war. Enthaltene Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt und spezialisiert, wobei jede dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben sind, die Vollkommenheit daher in der Zusammenfassung zu einem System liegt. Die Angriffe sind raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. So galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, leicht erlernbar und einprägsam und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.

Im Ju-Jutsu sind die Erkenntnisse der vorgenannten Budo-Disziplinen, aber auch neue unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammen geschlossen.

Das "Europäische Jiu-Jitsu" war als nicht mehr zeitgemäß anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata" des Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch und Werner Heim gelungen, so dass im Jahre 1969 das Ju-Jutsu offiziell eingeführt wurde.

Zurück